Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite liegt ein Land
mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken
und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat dich gesehen!

Und wenn du und dein besonderer Freund sich treffen,
nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und du schaust endlich wieder in die Augen deines geliebten Tieres,
das so lange aus deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und ihr werdet nie wieder getrennt sein …

 


† November 2017


Maja

Penny

 

 

 

 

 

 

 

 

Passend zu den grauen, trüben Novembertagen erreichten uns aus der gleichen Pflegestelle zwei schlechte Nachrichten. Katze Maja und Häsin Penny haben beide den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. Das Pflegefrauchen musste Maja schweren Herzens einschläfern lassen, da sie innerhalb kürzester Zeit so abgebaut hatte, dass ihr Tod eine Erlösung für die alte Katzendame war.

Häsin Penny hatte es trotz ständiger, medizinischer Betreuung durch den Tierarzt auch nicht mehr geschafft gesund zu werden und ist dann ruhig eingeschlafen.

Mit dem Pflegefrauchen, den Patinnen und Paten trauern auch die beiden Patentiertanten Sylvia und Heike um die beiden Fellnasen.


† September 2017


Cindy

Uns hat die traurige Nachricht erreicht, dass unsere Patenkatze Cindy den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten hat. Es ging Cindy in der letzten Zeit so schlecht,  dass ihr Pflegefrauchen schweren Herzens die Entscheidung treffen musste, sie von ihrem Leiden zu erlösen. Cindy kam aus ganz traurigem Grund zur Arche90. Sie hatte ihr Zuhause und alles Vertraute durch den Tod ihres Besitzers verloren und war nicht unterzubringen. Zu ihrem Pflegefrauchen fasste sie nach einiger Zeit Vertrauen und durfte noch eine schöne Zeit bei ihr verbringen.

Mit dem Pflegefrauchen, den beiden Patentiertanten trauern auch ihre drei Paten um sie.

Mach es gut kleiner Rotschopf.


† August 2017


Nicki

Es reißt dieses Jahr wirklich nicht ab. Ich habe heute Morgen meinen Opi (Nicki) einschläfern lassen müssen. Er hatte zwar Arthrose und bekam 1 Schmerztablette pro Tag, lief auch nicht mehr so gut, wackelte sehr viel, aber bis gestern ging es noch, war eigentlich auch gut drauf. Er hatte immer Hunger und hat auch gut gefressen. Heute Nacht muss er wohl so Schmerzen gehabt haben, dass er sich gar nicht beruhigen ließ. Bin mit ihm schon ins Wohnzimmer umgezogen, aber nützte auch nichts. Er konnte sich mit den Hinterbeinen nicht mehr richtig halten, hat dann auch Häufchen und Pipi ins Wohnzimmer gemacht, dann noch alles ausgebrochen und zum Schluss kam nur noch Wasser. Ich hatte den Eindruck, dass er auch nicht mehr wollte, blieb dann nur noch im Körbchen liegen und jammerte vor sich hin. So schnell hätte ich das jetzt nicht vermutet. Habe dann bei Frau Dr. Leps angerufen und konnte auch sofort kommen. Das Herz schlug ganz langsam, die Lunge raschelte und er hatte 40,7 Grad Fieber. Nicki schlief sehr schnell ein.

 Er fehlt mir jetzt schon.

  Mit seinem Pflegefrauchen, seinem Kumpel Ricki, den beiden Patentiertanten trauern auch seine Paten um ihn.

 Kleine Fellnase, mache es gut im Land jenseits der Regenbogenbrücke.


† Juli 2017


Herr Walldorf

Leider hat der Kater Herr Walldorf es nicht mehr geschafft, auf unsere Patentierseite zu kommen. Am 11. Juli erreichte uns die Nachricht, dass sein Pflegefrauchen ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste. Bei Herrn Walldorf handelte es sich um einen sehr alten Kater. Seine Nieren waren bereits sehr angeschlagen und nun haben sie ganz ihren Dienst versagt. In seiner Pflegestelle hat er sich sehr wohlgefühlt und noch eine wunderschöne Zeit erlebt.

 

Das Pflegefrauchen und die beiden Patentiertanten sind hierüber sehr traurig


† Juli 2017


Emma

Am 12. Juli erhielten wir folgende, traurige Nachricht vom Pflegefrauchen unserer Patenkatze Emma. Emma hat diesmal die Hitze nicht mehr überlebt. Mauntze mich  am Wochenende das letzte Mal an, ging unter das Bett und kam nicht mehr hervor.

Das Gedicht habe ich für die Menschen geschrieben, die Emma liebten.

Grüße Sawa

 

Die Katze Emma

 Es gab eine schwarze Katze, die Emma hieß

Mit krummen Rücken und kurzen Beinen. 

Sie war unter den Katzen trotzdem eine  Miss.

Und viele mussten über ihr Leben weinen.

 

So schön und schwarz, so klein und eine Liebe.

Dennoch so lange  einsam weggesperrt 

Von dem Mensch kannte sie nur  Hiebe.

Was ist schon das Leben einer Katze wert?

 

Traurig war ihr Katzenleben lange genug

Und plötzlich hat jemand an Emma gedacht.

Unbestraft blieb leider der peinliche Unfug 

Das letzte Mal mit dem Kescher gejagt.

 

Emma’s Schicksal hat viele Herzen erreicht.

Sie durfte dank Euch immer ruhig schlafen.

Dank vielen lieben Menschen ohne Vergleich

War Emma’s Leben so schön und so leicht.

 

Danke für das Bettchen  und für alle Geschenke 

Wenn ich nur an dem Kratzbaum von der Emma denke.

Ihr habt der kleinen schwarzen Katze das Glück geschenkt

Ich war dabei und ich genoss  Emma uneingeschränkt.

 

Die kleine schwarze Katze mit den kurzen Beinen 

Sie ist jetzt fort, bei Lilly und bei anderen Katzen.

Die Sonne wird für sie jetzt  immer scheinen,

An der Wand blieben die Spuren von ihren Tatzen.

 

Mit dem Pflegefrauchen und den Paten trauern auch die beiden Patentiertanten um sie.


† Juni 2017


Bunny

Am 19. Juni ist die Häsin „Bunny“ am späten Abend über die Regenbogenbrücke gegangen. Die ganze Zeit war alles normal, bis auf das Zähnekürzen alle 3 Wochen machte sie nie Mühe oder Sorgen. Gestern noch ist sie mit den anderen Mädels rumgewuselt, mir ins Schlafzimmer und ins Bad gefolgt und heute heißt es ganz plötzlich Abschied nehmen. Jetzt ist sie bei ihrem geliebten „Sammy“, um den sie damals so viele Monate getrauert hatte. Wenn alles klappt, kann ich sie auch neben ihm begraben werden, dann sind die zwei Süßen auch so wieder zusammen…

Schade, dass sie die Umgestaltung des Balkons nicht mehr miterleben konnte: mit Liegeflächen aus Wiese, leckeren Blumen und Kräutern. Aber genutzt hat sie ihn ja auch so schon und zum Naschen gab es vor der Fertigstellung schon Blüten, Blätter und Kräuter. Und seit sie mit den anderen 3 Mädels endlich Freundschaft geschlossen hatte, ist sie richtig aufgeblüht. Die letzten Monate hat sie sichtlich genossen. Es war wohl nun einfach Zeit zu gehen…
Patentier Bunny kam im Juni 2012 zur Arche90. Sie war damals ca.  3 bis 4 Jahre alt.
Mit dem Pflegefrauchen und den Paten trauern auch die beiden Patentiertanten um sie.

† Juni 2017


Fleckchen

Leider müssen wir die traurige Nachricht übermitteln, dass unsere Patenhündin Fleckchen letzte Woche eingeschläfert werden musste. Sie hatte Krebs, der gestreut hat und es ging ihr die letzten Tage immer schlechter. Um sie nicht länger leiden zu lassen, haben der Pflegevater und die Pflegestellenleitung entschieden sie von ihren Leiden zu erlösen. Sie wurde 13 Jahre alt. Im Jahr 2012 kam sie aus schlechter Haltung in eine Pflegestelle der Arche 90 in der sie noch einige schöne Jahre verbringen durfte.

 Mit dem Pflegevater, der Pflegestellenleitung und den Paten trauern auch die beiden Patentiertanten Sylvia und Heike um sie.

† April 2017


Noah

Leider müssen wir die traurige Nachricht übermitteln, dass unser Patenkater Noah in der Nacht zum Sonntag (09.04.2017) den Gang über die Regenbogenbrücke angetreten hat.

Seit dem letzten Jahr musste er täglich mehrfach Insulin gespritzt bekommen. Aufgrund der ansteigenden Temperaturen in den letzten Wochen bekam er noch Wasser in der Lunge dazu und seine Organe versagten nach und nach ihren Dienst. Es folgte noch mal ein kurzes Aufleben. Seine schlechten Werte besserten sich bis auf den Blutzuckerwert, der rasant nach oben schnellte und nicht mehr in den Griff zu bekommen war. Auch das Wasser in der Lunge bildete sich immer wieder – trotz Entwässerungstabletten – bis er dann in der Nacht an Herzversagen starb. Sein Tod war für ihn eine Erlösung.
Mit seinem Pflegefrauchen, die sich aufopfernd bis zum Schluss um ihn gekümmert hat, trauern auch seine beiden vierbeinigen Katzenfreunde, die drei Paten und die beiden Patentiertanten um ihn.


† März 2017


Susi

Susi kam im Mai 2014 ca. 12-jährig zur Arche90. Ihre Besitzer hatten sie über das Internet gekauft, dort wurde sie als 2-jährige Hündin angeboten – dies war etwa 3 Monate zuvor. Da sie hustete, stellten die Vorbesitzer Susi einem Tierarzt vor, der sofort sagte, zu den 2 Jahren müssten sicher noch 10 dazugerechnet werden!!! Da ihre Besitzer keinen 12-jährigen Hund haben wollten, sondern einen deutlich jüngeren, wandten sie sich an die Arche 90, denn den vorherigen Besitzern wollten sie Susi nicht zurückgeben. Susi lebte seitdem zusammen mit vier Katzen in einer Pflegestelle der Arche. Aufgrund des Alters konnte Susi nicht mehr so gut sehen und hören ging aber sehr gerne spazieren.

Bei dem damaligen Tierarztbesuch stellte sich aber auch noch heraus, dass die kleine Maus Tumore an beiden Milchleisten hatte. Dies wurde vom Tierarzt untersucht und da es nicht ganz so schlimm aussah mochte er Susi in ihrem stolzen Alter keine Operation mehr zumuten. Natürlich wurde dies weiterhin regelmäßig beobachtet und wir hofften, dass keine Verschlimmerung auftritt was leider nicht der Fall war. Am Freitag den 24.03.2017 mussten wir sie dann leider erlösen.Die Pflegefamilie sowie die Paten und die Patentiertanten sind sehr traurig dass die kleine Maus den Gang über die Regenbogenbrücke antreten musste.


† Februar 2017


Lucy

Ein Unglück kommt selten alleine, heute mussten wir uns von Pflegekatze Lucy verabschieden, sie konnte den Krebs nicht besiegen. Lucy kam mit ihrer Freundin Nelly im Spätsommer 2016 zur Arche 90. Beide waren Abgabetiere, da ihr Besitzer so krank geworden war, dass er sich nicht mehr um die Beiden kümmern konnte. Sie haben immer zusammen gelebt und sollten auch zusammen bleiben. Am gleichen Abend stellte Pflegeherrchen fest, dass Lucy dicke Tumore an einer Milchleiste hatte, ein Tumor war schon geplatzt. Er fuhr sofort zum Tierarzt und sie wurde noch am selben Tag operiert, leider waren die Tumore bösartiger Art. Lt. Tierarzt könnten sie wieder auftreten, was wir einfach nicht hoffen wollten.

Nach der OP ging es ihr sehr gut, so dass wir eigentlich beide Katzen zusammen vermitteln wollten. Dann aber, Anfang des Jahres, der nächste Schock, an der anderen Milchleiste hatten sich ebenfalls Tumore gebildet. Diese wurden auch operiert, danach hat sie sich aber nicht mehr so richtig erholt, deshalb wollten wir sie dann als Patentier aufnehmen. In den letzten Tagen hat sie nicht mehr so richtig gefressen und seit gestern Abend auch nicht mehr getrunken. Es hatten sich wohl in den Lymphdrüsen bereits wieder ein Tumor gebildet. Pflegeherrchen hatte den Eindruck, dass sie nicht mehr wollte, die Tierärztin hat sie dann erlöst.

Lucy wurde leider nur 7 ½ Jahre alt. Wir sind alle sehr traurig.


† Februar 2017


Oldie

Leider haben wir gestern Abend (24.02.2017) die traurige Nachricht erhalten, dass unsere Patenkatze „Oldie“ im Laufe des Tages verstorben ist. Aufgrund  ihres hohen Alters  (18-19 Jahre alt)  hat sie in den letzten  Tagen immer mehr abgebaut, sie schaffte es wohl auch nicht mehr auf die Katzentoilette zu gehen und nässte sich ein. Ihr Pflegefrauchen hatte das Gefühl, dass sie aufgrund ihres hohen Alters und ihrer Beschwerden (siehe Bericht vom 03.01.2016) auch nicht mehr leben wollte.