Kartäuser-Kater stürzt aus 6. Stock in die Tiefe Umstände des tragischen Vorfalls noch unklar

Kartäuser-Kater stürzt aus 6. Stock in die Tiefe
Umstände des tragischen Vorfalls noch unklar

Der erste Weihnachtsfeiertag begann für einen unserer Einsatzfahrer mit einem traurigen Schicksal. Eine Anwohnerin eines Mehrfamilienhauses in Dortmund-Mitte informierte uns über einen schwer verletzten Kater, der offensichtlich aus einem Fenster gestürzt war. Vor Ort fand unserer Fahrer das Tier auf dem Gehweg liegend und aus dem Maul blutend.
Leider konnte der sofort aufgesuchte Tierarzt den unkastrierten Kater nicht retten. Die Rippen hatten sich beim Aufprall in die Lunge gebohrt und sie schwer geschädigt. Außerdem war das Becken völlig zertrümmert. Der Kater musste beim Tierarzt eingeschläfert werden.
Als unserer Fahrer am Einsatzort ankam, konnte er im Umkreis der Absturzstelle kein offenes Fenster entdecken. Auch die Anwohnerin, die den Sturz des Katers bemerkt und sofort nach draußen geeilt war, konnte kein geöffnetes Fenster entdecken.
Da sich dadurch der Verdacht ergab, dass der Kater möglicherweise aus einem Fenster geworfen worden war, wurde am folgenden Tag von der Arche 90 e.V. Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Zwei Tage nach dem Sturz wurde bei Facebook eine Vermisst-Anzeige aufgegeben mit einem Foto eines Katers, der dem verunglückten Tier extrem ähnlich sah. Darin hieß es, dass das Tier entlaufen und eventuell schwer verletzt sei. Es ist offen, wieso die Frau davon ausging, dass der entlaufene Kater schwer verletzt sein könnte.
Bei der Vermisstmeldung war auch eine Telefonnummer angegeben, die wir anriefen. Der Mann, der sich unter der Nummer meldete, gab an, dass zum Zeitpunkt des Fenstersturzes aus dem 6. Stock niemand in der Wohnung gewesen sei. Er habe das Fenster vor Verlassen der Wohnung einen Spalt zum Lüften geöffnet und der Kater habe anscheinend das Fenster geöffnet und dann das Gleichgewicht verloren.
Um ein umfassendes Bild davon zu bekommen, was an diesem Tag wirklich vorgefallen ist, suchen wir nun Zeugen.
Wenn Sie am 25. Dezember in der Beurhausstraße in Dortmund etwas mitbekommen haben, würden wir uns über Informationen freuen. Entweder per Mail an info@arche90.de oder über unser Infotelefon unter (0231) 87 53 97.