Einsatzbericht: Arche-Team holt Katzen aus „höhlenartiger“ Wohnung

Tierheim stellt offene Wunden und Flohbefall fest.

Jeder sollte so leben dürfen, wie er möchte. Die eigene Freiheit endet aber dort, wo andere unter der eigenen Lebensweise leiden. Deshalb fuhr ein Team der Arche in der ersten Juni-Woche zu einer Wohnung im Dortmunder Westen. Die Zustände vor Ort ließen nichts Gutes ahnen.
Die Wände waren bis unter die Decke mit Unrat zugestellt und mit Bildern, Zeitungsausschnitten und Fotos beklebt. Kaum ein Fleck in der Wohnung war noch frei. Das Arche-Team empfing schon an der Eingangstür ein penetranter Geruch.
Es stellte sich heraus, dass in der Wohnung acht Katzen und ein unkastrierter Kater lebten. Das Arche-Team wollte die Tiere einfangen – aber es gab einfach zu viele Versteckmöglichkeiten in der unübersichtlichen Wohnung. Nach einiger Zeit erwischte die Besitzerin schließlich doch eins ihrer Tiere. Unser Team nahm die Katze (Sissi) mit.
Die Mitarbeiter des Tierheims entdeckten bei Sissi eine offene Wunde und Flohbefall. Beides wurde später beim Tierarzt behandelt.
Die anderen Katzen wollte die Besitzerin selbst einfangen. Deshalb ließ das Arche-Team ein paar Transportboxen vor Ort. Gegen Nachmittag meldete sich die Frau schließlich. Kater „Batman“ sei eingefangen. Unsere Mitarbeiter fuhren erneut zur Wohnung, um „Batman“ abzuholen.
Dort angekommen fiel einer unserer Mitarbeiterinnen auf, dass einige Räume verschlossen waren. Sie bat darum, einen Blick hinein werfen zu dürfen. Ihre Vermutung sollte sich bestätigen: Es befanden sich noch drei Katzen in einem der Räume.
Kater „Batman“ wurde mittlerweile von unserem Team in Sicherheit gebracht. Die restlichen Katzen werden in Kürze eingefangen.


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